Print

 

MEVLANA VEREIN e.V.

VEREINSSATZUNG

 

 

§ 1       Name, Sitz, Geschäftsjahr

                        Der Verein hat den Namen "MEVLANA VEREIN".
                        Der Verein hat seinen Sitz in Nürnberg, Peyerstraße 30, und soll auch in
                        Nürnberg in das Vereinsregister eingetragen bleiben; nach der Eintragung  
                        lautet der Name "MEVLANA VEREIN e.V“.
                        Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 

§ 2       Zweck, Aufgabe, Gemeinnützigkeit

            1.         Er befasst sich mit dem Gedankengut des großen Mystikers und Sufi-Dichters
                        Mevlana Celaleddin Rumi, und dessen großem literarischen Erbe. Auch befasst 
                        er sich mit der Tradition der Mevlevi-Derwische und dem Derwischtanz  (Sema),
                        der im November 2005 durch die UNESCO zum „Meisterwerk des                   
                        immateriellen und geistigen Weltkulturerbes“ erklärt wurde. Somit fördert er                        
                        dadurch den Erwerb interkultureller Kompetenzen.

            2.         Auf dieser Grundlage pflegt der Verein engen Kontakt mit der
                        „International-Mevlana-Foundation“, die ihren Sitz in Istanbul
                        hat und auf internationaler Ebene eine ähnliche Zielsetzung
                        wie der Mevlana Verein e.V. vertritt.

            3.         Der Verein dient der Förderung des Dialoges zwischen den verschiedenen                 
                        Kulturen und Religionen, im speziellen zwischen islamischer  und christlicher            
                        Religion und Kultur. Er fördert dadurch den sozialen und geistigen Kontakt             
                        zwischen in- und ausländischen Mitbürgern und dient somit der                                              
                        Völkerverständigung. Er nimmt an Dialogveranstaltungen teil bzw. bietet             
                        solche selbst an.      

            4.         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke,                  
                        auch im Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

            6.         Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

            7.         Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. 

            8.         Mitglieder des Vereins erhalten, in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder, keine 
                        Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

            9.         Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd                            
                        sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3       Erwerb der Mitgliedschaft

            1.         Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, unabhängig von
                        ethnischer Zugehörigkeit, Staatsangehörigkeit, Religion und Geschlecht.

            2.         Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Aufnahmeantrag. Der Antrag hat              
                        mündlich oder wahlweise auch schriftlich beim Vorstand zu erfolgen. Kinder             
                        und Jugendliche bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahr müssen eine                      
                        schriftliche Einverständniserklärung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten                
                        vorlegen. Über den Aufnahmeantrag hat der Vorstand nach Ablauf von drei               
                        Monaten zu entscheiden. Während dieser Zeit ist dem Anwartschaftsmitglied                 
                        die Möglichkeit gegeben, die Vereinsarbeit kennen zu lernen. Während dieser                      
                        Zeit kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen vom Aufnahmeantrag                    
                        zurückgetreten werden; ebenso kann der Vorstand während dieser Zeit den               
                        Antrag, ohne Angabe von Gründen, ablehnen. Bei der Entscheidung über den
                        Aufnahmeantrag gilt bei Gleichstimmigkeit die Stimme des Vorsitzenden, bei 
                        dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden, für zwei. Bei                 
                        Annahme des Antrages gilt man normalerweise als „Vollmitglied“.          

            3.         Es ist aber auch möglich Fördermitglied zu werden. Leute, die nicht aktiv am
                        Vereinsleben teilnehmen können oder wollen, sich aber dem Verein und seinen                      
                        Zielen verbunden fühlen, können Fördermitglieder werden. Sie bezahlen einen                      
                        freiwilligen Beitrag, der aber mindestens 30% des für Vollmitglieder gültigen                       
                        Satzes betragen muss. Sie haben das Recht alle Ausschreibungen und                          
                        Mitteilungen des Vereins zu erhalten. Sie haben auch das Recht an allen                                  
                        Treffen und Veranstaltungen teilzunehmen, außer an reinen Sufi-                                             
                        Lehrveranstaltungen. Fördermitglieder sind bei Versammlungen zwar
                        mitspracheberechtigt, aber bei Wahlen und Abstimmungen sind sie nicht                                 
                        stimmberechtigt. Der Aufnahmemodus entspricht dem in § 3 Ziffer 2 schon                 
                        beschriebenen Vorgehen.

            4.         Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Vollversammlung Ehrenmitglieder  benennen.
 

§ 4       Beendigung der Mitgliedschaft

            1.         Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste
                        oder Austritt aus dem Verein.          

            2.         Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der                       
                        Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine                     
                        Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.

            3.         Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste                  
                        gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der                      
                        Zahlung von mindestens einem Jahresmitgliedsbeitrag im Rückstand ist, oder            
                        mit der Zahlung von Umlagen mindestens ein Jahr im Rückstand ist. Die                                 
                        Streichung darf beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten              
                        Mahnung zwei Monate vergangen sind und in dieser Mahnung die Streichung              
                        angedroht worden ist. Der Beschluss des Vorstands über die Streichung ist dem                   
                        Mitglied schriftlich mitzuteilen. Unverschuldete Zahlungsunfähigkeit eines                     
                        Mitglieds ist kein Grund für die Streichung. Gegen die Streichung kann                                   
                        Berufung an die Hauptversammlung eingelegt werden, die dann mit einfacher               
                        Stimmenmehrheit über die Streichung abstimmt. Bei Stimmengleichheit gilt              
                        die Streichung als abgelehnt.   

            4.         Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober             
                         Weise gegen Ethik, Moral, Sitte und Recht verstößt, den satzungsgemäßen                       
                         Zweck des Vereins missbraucht, oder unbeauftragt Öffentlichkeitsarbeit macht,                 
                        so dass das Ansehen und die Interessen des Vereins geschädigt werden. Vor                        
                        dem Ausschluss ist das Mitglied mündlich oder schriftlich zu hören. Der                                  
                        Ausschluss ist durch den Vorstand zu beschließen und dem Mitglied schriftlich                      
                        an die zuletzt bekannte Adresse mitzuteilen. Dem Mitglied steht Berufung an                      
                        die Hauptversammlung zu, wie § 4 Ziffer 3.

            5.         Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied keinerlei Ansprüche an                 
                        das Vereinsvermögen.
 

§ 5       Mitgliedsbeiträge

            1.         Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Mitgliedsbeiträge. Diese sind
                        monatlich, vierteljährlich oder jährlich im Voraus fällig. Zur Finanzierung                       
                        von besonderen Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten        
                        des Vereins können Umlagen erhoben werden.

            2.         Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Umlagen hat die                                                     
                        Mitgliederversammlung zu entscheiden.

            3.         Mitglieder haben das Recht, begründeten Antrag auf Ermäßigung, Erlass
                        oder Stundung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen zu stellen. Über diesen                       
                        Antrag hat der Vorstand zu entscheiden.

            4.         Unterstützende Mitglieder bezahlen einen Beitrag in freiwilliger Höhe, der aber
                         mindestens 30% des für Vollmitglieder geltenden Satzes betragen muss.

            5.         Der Mitgliedsbeitrag kann auch durch Mitarbeit bzw. Dienstleistungen
                        gegenüber dem Verein, die über das übliche Maß hinausgehen, entrichtet
                        werden. Dies ist vorher zu beantragen und die Art der Mitarbeit genau zu    
                        definieren. Über den Antrag hat der Vorstand zu entscheiden.
 

§ 6       Organe des Vereins

            Organe des Vereins sind:  1. Der Vorstand

                                                            2. Der Beirat

                                                            3. Die Mitgliederversammlung
 

§ 7       Vorstand

            1.         Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stell-
                        vertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister.

            2.         Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands (gem. § 26 BGB)
                        vertreten. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise be-
                        schränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über
                        €  2.000,-- (i.W. zweitausend) die Zustimmung des Beirats erforderlich ist.
 

§ 8       Zuständigkeit des Vorstandes

            1.         Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie
                        nicht durch Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
                        Er hat insbesondere folgende Aufgaben:                      

                        a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowieAufstellung
                            der Tagesordnung.

                        b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Beirats.

                        c) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts.

                        d) Beschlussfassung über die Aufnahme neuer Mitglieder.

                        e) Betreuung und Beratung insbesondere neuer Mitglieder.

                        f)  Die Mitglieder des Vorstands sollen den ökumenischen Geist
                            beispielgebend repräsentieren.

            2.         In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine
                        Beschlussfassung durch den Beirat herbeiführen.

            3.         Der Vorstand ist in Zusammenarbeit mit dem Beirat für die Öffentlichkeitsarbeit
                        zuständig.
 

§ 9       Wahl und Amtsdauer des Vorstands

                        Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier                  
                        Jahren, von der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl                     
                        des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu              
                         Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.                  
                         Nach Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt eines                                         
                         Vorstandsmitgliedes.    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus, so kann der                   
                         Vorstand für die restliche Zeit bis zur Neuwahl einen Nachfolger wählen.
 

§ 10     Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

            1.         Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen                       
                        Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden;
                        die Tagesordnung muss nicht angekündigt werden. Eine Einberufungs-
                        frist von einer Woche soll eingehalten werden.

            2.         Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder
                        anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abge-
                        gebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
                        des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des stellvertretenden
                        Vorsitzenden.

            3.         Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle
                        Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung schriftlich
                        zustimmen. Auch eine Beschlussfassung per E-Mail ist möglich.
 

§ 11     Beirat

                      Der Beirat besteht aus den Mitgliedern des Vorstands und zusätzlichen von der
                      Vollversammlung zu wählenden Mitgliedern, deren Anzahl im direkten                                    
                      Verhältnis zur Mitgliederzahl stehen muss, und zwar im Verhältnis 1:20,
                      sodass auf je zwanzig Mitglieder ein zusätzlicher Beiratssitz besetzt werden soll.
                      Der Beirat ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder, darunter
                      zwei Vorstandsmitglieder, anwesend sind. Beschlüsse werden mit
                      Stimmenmehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
                      Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
                      Für Sitzungen und Beschlüsse gilt ansonsten § 10 entsprechend.
 

§ 12     Zuständigkeit des Beirats

                        Der Beirat hat die Aufgabe, über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten
                        und zu beschließen. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig:

                        1.         Aufstellung des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr

                        2.         Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert
                                    über  €  2.000,-- (i.W.zweitausend)

                        3.         Beschlussfassung in sonstigen Angelegenheiten auf Antrag des
                                    Vorstandes

                        4.         Beiratsmitglieder können durch Beiratsbeschluss mit bestimmten
                                    Fachgebieten,   z.B. Öffentlichkeitsarbeit, betraut werden.
 

§ 13     Mitgliederversammlung

                        In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied ab dem vollendeten
                        16. Lebensjahr eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes                 
                        Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede               
                        Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen; ein Mitglied darf jedoch nur
                        eine fremde Stimme vertreten.
                       Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

                        1.        Genehmigung des vom Beirat aufgestellten Haushaltsplanes für das
                                   nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des
                                   Vorstandes; Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer; Ent-
                                   lastung des Vorstandes

                        2.        Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und des Beirates

                        3.        Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungs-
                                   oder Streichungsbeschluss des Vorstandes

                        4.        Beschlussfassung über Satzungsänderung und über die Auflösung
                                   des Vereins

                        5.        Ernennung von Ehrenmitgliedern

                        6.        Wahl von zwei Kassenprüfern
 

§ 14     Einberufung der Mitgliederversammlung

                        Mindestens einmal im Jahr hat eine ordentliche Mitgliederversammlung
                        stattzufinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei
                        Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist
                        beginnt mit dem auf die Absendung  des Einladungsschreibens folgenden Tag.
                        Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die
                        letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Postadresse oder E-Mail-
                        Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung wird vom Vorstand festgesetzt. Jedes
                        Mitglied kann zu Beginn der Versammlung Anträge auf Ergänzung der Tages-
                        ordnung stellen, über die die Versammlung beschließt.
 

§ 15     Außerordentliche Mitgliederversammlung

                        Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen,
                        wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn mindestens ein Zehntel
                        der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragen.
 

§ 16     Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

            1.         Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
                        vom stellvertretenden, dem Schatzmeister oder dem Schriftführer geleitet.
                        Es kann aber auch ein eigener Versammlungsleiter gewählt werden.
                        Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges
                        und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

           2.         Die Wahl des Vorstandes hat schriftlich zu erfolgen. Die Wahl des Beirates
                        kann offen erfolgen; sie muss aber schriftlich durchgeführt werden, wenn  
                        mindestens ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies
                        wünschen.

            3.         Die übrigen Abstimmungspunkte werden in offener Abstimmung entschieden.
                        Falls die Vollversammlung es beschließt, können einzelne oder alle Ab-
                        stimmungspunkte ebenfalls schriftlich entschieden werden.

            4.         Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen
                        Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung zur Mitgliederversammlung
                        hinzuweisen.

            5.         Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher
                        Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als
                        ungültige Stimmen. Zur Satzungsänderung ist jedoch eine Zweidrittelmehrheit
                        der abgegebenen gültigen Stimmen nötig; zur Auflösung des Vereins eine
                        solche von drei Viertel aller abgegebenen gültigen Stimmen.

            6.         Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen
                        Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen
                        gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die
                        die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei Stimmen-
                        gleichheit entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.

            7.         Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
                        das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.
 

§ 17     Auflösung des Vereins

            1.         Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit
                        einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen be-
                        schlossen werden (§ 16 Abs. 5).

            2.         Falls die Mitgliederversammlung es nicht anders beschließt, sind der
                        Vorsitzende und der Schatzmeister gemeinsam vertretungsberechtigte
                        Liquidatoren.

            3.         Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
                        Vermögen an den Hermann Gmeiner-Fonds-Deutschland e.V., Menzingerstr. 23,
                        80638 München, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke
                        zu verwenden hat.

            4.         Die vorstehenden Punkte gelten entsprechend, wenn der Verein aus
                        anderen Gründen aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

 

            Nürnberg,  09. Mai 2009

You are here:   HomeÜber unsSatzung Mevlana Verein e.V.